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Tipps für Gesundheitsschutz und Sicherheit beim Sandstrahlen

Sandstrahlen ist eine beliebte Technik, die in verschiedenen Branchen wie dem Bauwesen, der Automobilindustrie und der Produktion zum Reinigen, Polieren oder Ätzen von Oberflächen eingesetzt wird. Auch wenn es eine effektive und leistungsstarke Methode sein kann, birgt es für die Beschäftigten auch Gesundheits- und Sicherheitsrisiken.

Beim Sandstrahlen werden Strahlmittelpartikel (meist Sand) mit Hochdruckluft oder Wasser auf eine Oberfläche geschleudert, wodurch feiner Staub entsteht. Gerade dieser kann Atemprobleme und Hautreizungen verursachen. In diesem Artikel befassen wir uns mit den grundlegenden Schritten, die Sie in der Praxis anwenden können, um Ihre Gesundheit und Sicherheit beim Sandstrahlen zu schützen – einschließlich der Verwendung geeigneter persönlicher Schutzausrüstung, der Kontrolle der Staubbelastung und der Einhaltung sicherer Arbeitsabläufe.

Sichern Sie das Arbeitsumfeld

Beseitigen Sie Stolper- und Sturzgefahren. Es ist wichtig, dass Sie am Strahlplatz keine unnötigen Arbeits- oder sonstigen Gegenstände ablegen, die zu Ausrutschen, Stolpern oder Stürzen führen könnten. So wie Sie sich der Gefahren durch Strahlmittel beim Sandstrahlen bewusst sind, sollten sich auch die Beschäftigten im Umkreis dieses Bereichs dessen bewusst sein. Niemand sollte in der Umgebung trinken, essen oder rauchen und sich generell dort nicht aufhalten, ohne Nase und Mund zu schützen.

Auch die Maschinen müssen gesichert werden, und zwar durch die Kontrolle der Belüftung, der Druckluftkompressoren, der Stromversorgung oder der Waschstationen. Was die Strahlgeräte selbst betrifft, überprüfen Sie den Strahlschlauch und alle Verbindungen, durch die Strahlmittel austreten könnte.

Verwenden Sie Schutzkleidung und Zubehör

Schutzkleidung und Schuhe

Beim Sandstrahlen ist es wichtig, Schutzkleidung zu tragen. Dazu gehören langärmelige Arbeitsshirts oder Arbeitsjacken und lange Hosen. Wenn Sie ein höheres Maß an Schutz wünschen, wählen Sie einen Schutzanzug, also einen Ganzkörperanzug. Bei den Schuhen geht es darum, ein Ausrutschen beim Sandstrahlen zu verhindern, daher eignen sich alle hochwertigen Arbeitsschuhe, am besten mit möglichst wenigen Öffnungen (Arbeitssandalen würden wir deshalb weglassen). Ideal sind Knöchelschuhe und Arbeitsstiefel, die etwas höher und stabiler sind. Für einen höheren Schutz ziehen Sie Überzieher an.

Schutzhandschuhe

Für das Sandstrahlen werden verschiedene Arten von Arbeitshandschuhen empfohlen. Zu den Möglichkeiten gehören Gummihandschuhe, Futter aus Neopren und Baumwolle, Arbeitsärmel und Handschuhe mit Stofffutter. Unterschätzen Sie die Wahl der Handschuhe keinesfalls, wenn Sie gerade nicht in einer Strahlkabine arbeiten. Die Hände sind dem Strahlmittel am nächsten und müssen daher ausreichend geschützt werden.

Schutzbrillen und Atemschutzgeräte

Beim Sandstrahlen ist ein Augenschutz wichtig, etwa eine Schutzbrille, und zwar entweder allein oder in Verbindung mit einem Gesichtsschutzschild. Niemand hat gern Sand in den Augen, schon gar nicht bei dieser gesundheitsgefährdenden Arbeit. Es ist notwendig, sowohl die Augen als auch die Atemwege zu schützen.

Atemschutzgeräte spielen bei dieser Arbeit für die Sicherheit eine wichtige Rolle. Winzige Mikropartikel des Strahlmittels fliegen durch die Luft und gelangen praktisch überallhin. Zum Schutz Ihrer Gesundheit empfehlen wir, ein Atemschutzgerät zu tragen. Wenn Sie im Freien oder in einem Raum mit hervorragender Belüftung bzw. mit einer Strahlkabine arbeiten, genügen ein Sandstrahlhelm und eine hochwertige Atemschutzmaske.

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